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10 Wochen lang Vollgas für Jesus

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Es ist 6.45 Uhr und die Luft ist noch frisch. Während sich unser Auto dem Ziel nähert, wandern unsere Gedanken zu dem, was nun vor uns liegt. Wir sind zu fünft, eigentlich zu fünfeinhalbt, wenn man das mitreisende Baby mitzählt. Und wir bilden diesen Sommer das Leitungsteam der CAMISSIO-Camps: Jes Misner, Josua Adrian, Alena Dörr, Dennis und Nina Strehl mit ihrer kleinen Tochter Honey. Vor uns liegen zehn Wochen mit 15 Camps und knapp 1000 Kindern, denen wir den Sommer ihres Lebens bereiten und von Gottes unfassbarer Liebe erzählen wollen. Hinter uns steht eine Armee von 170 Mitarbeitern. Die meisten von ihnen werden mehrere Wochen lang mit uns unterwegs sein.

Fünf Minuten später sind wir da. Jetzt geht’s los. Camp 1, Tag 1 in Saarbrücken. Let’s go! Gleich wird getanzt, gesungen, gespielt, gelacht, gebetet und gequatscht. Zu den Highlights zählen für die Kinder ohne Frage immer wieder unsere XXL-Spiele, wie der Hindernisparcours und die Wasserrutsche. Aber was bei den Kindern hängen bleibt, ist mehr: Bei CAMISSIO werden die Kinder gefeiert. Wenn unsere Camp-Kinder am Freitag nach Hause gehen, sollen sie wissen, dass Gott im Himmel sie liebt, dass sie wertvoll und gut gemacht sind und dass es auf der Erde eine Familie gibt, zu der sie dazugehören und die sie anfeuert. Und genau das erfahren sie.

Unser größtes Camp fand in Siegen-Eiserfeld bei der Calvary Chapel statt. Für 180 Kids hatten wir unsere beiden Teams dort versammelt. Aufgrund der hohen Temperaturen waren beide Wasserrutschen im Dauerbetrieb.

In Siegen-Geisweid durften wir einige muslimische Kinder im Camp begrüßen. Manchen Programmpunkten begegneten sie skeptisch, doch als wir am Ende der Woche bei der „Charakterkarten“-Übergabe Worte der Ermutigung und Liebe über ihnen aussprachen, war die muslimische Mutter zu Tränen gerührt.

Das verregnetste Camp hatten wir wohl in Dissen am Teutoburger Wald. Die Wasserrutsche blieb im Lastwagen, das Camp fand in einer großen Sporthalle statt. Darin konnten wir den Hindernisparcours und den „Käseturm“, wie wir eine Hüpfburg liebevoll nennen, aufbauen und den Kids eine unvergessliche Woche bescheren.

Firrel in Ostfriesland gehörte zu den neuen Standorten, die wir in diesem Jahr versorgt haben. Vor Ort gab es weder Handynetz noch Internet. Und doch oder genau deswegen erlebten wir eine energiegeladene Woche mit den Kids und waren von der besonderen Gastfreundschaft unserer Gastfamilien gesegnet.

Ein Camp, das uns ganz besonders in Erinnerung bleiben wird, ist das in Hückeswagen im Oberbergischen. Auch hier waren wir zum ersten Mal. Um genug Platz für CAMP2GO zu schaffen, hatten die Gemeindemitglieder eigens einen Hügel abgetragen und eine Wiese angepflanzt! Die Kirche in Hückeswagen hat uns mit ihrer Herzlichkeit, ihrer dienenden Einstellung, ihrer Bereitschaft und ihrem Zusammenhalt überrascht. Als die Gemeindemitglieder sich entschlossen hatten, CAMP2GO durchzuführen, setzten sie sich mit voller Kraft ein, damit dieses Camp ein Erfolg würde. Doch es fehlte noch an Platz. Im Gebet erhielten sie die Antwort: „Berge müssen weichen.“ Da begriffen sie: Der Erdhügel neben dem Parkplatz musste weichen. Und so trug ein Landschaftsgärtner aus der Gemeinde gemeinsam mit Helfern den ganzen Hügel ab. Ein anderer Mann bewässerte über Monate täglich zusammen mit seiner Tochter das Gras. Doch nicht nur die Vorbereitungszeit, auch die ganze Woche vor Ort zeugte von dem enormen Einsatz, dem starken Zusammenhalt und der großen Liebe dieser Kirchenfamilie.

Jeder Einsatz war auf seine eigene Art und Weise besonders und gesegnet. Gott hat in jeder Woche gewirkt, Kinder haben Gott als liebenden Vater kennengelernt und Jesus angenommen. Unser Mitarbeiterteam wurde gesegnet und ist über sich selbst hinausgewachsen. Uns waren die Mitarbeiter eine große Freude und die Atmosphäre im Team war voller Leidenschaft, Freude und Hunger nach dem, was Gott vorhat. Was uns diesen Sommer erleichtert und überhaupt ermöglicht hat, ist eine ausgewählte Gruppe von Mitarbeitern. Zum ersten Mal gab es ein Kernteam aus erfahrenen Leuten, die besondere Verantwortung für einen bestimmten Bereich übernahmen (z. B. Technik, Medien, Equipment). So war es möglich, dass an alles gedacht wurde, bei Problemen schnell eine Lösung gefunden wurde und die Kinder stets im Mittelpunkt stehen konnten. Wir sind wirklich sehr dankbar für dieses Team!

Es gäbe noch so viel, was wir euch von unserem Sommer berichten könnten. Wir wollen an dieser Stelle einfach ein riesiges DANKE sagen. Denn durch eure Gebete, durch eure Mithilfe – z. B. der LKW-Fahrer – und durch eure finanzielle Unterstützung war dieser Sommer möglich. Es war ein voller Erfolg. Kinder haben Gottes Liebe erfahren und Freundschaft mit Jesus geschlossen, Eltern wurden entlastet und haben teilweise zum ersten Mal die wunderbaren Kirchen in ihrer Umgebung kennengelernt. Die Partnergemeinden vor Ort wurden in ihrem Auftrag unterstützt, ihre Nachbarschaft zu erreichen. Mitarbeiter wurden in ihrem Glauben gestärkt und sind in ihrer Persönlichkeit gewachsen. Als CAMISSIO-Team und *dzm schauen wir zurück auf einen wundervollen, ziemlich verrückten, absolut gesegneten Sommer, den wir nicht so schnell vergessen werden.

In den sozialen Internet-Netzwerken findet ihr noch viel mehr Berichte, Fotos und Videos unserer Camps. Dazu braucht es auch keine Anmeldung auf den jeweiligen Plattformen. Schaut selbst: www.facebook.com/camissio und instagram.com/camissiocamp2go

Rund 2500 Kinder konnten wir in den 35 Camps der letzten fünf Jahre erreichen. Gott wirkt und er ist noch lange nicht fertig. Ist das nicht wunderbar? Für 2020 sind bereits viele Bewerbungen eingegangen.

Wir wollen weiterwachsen und sehen die riesigen Möglichkeiten, mit denen wir als Team aus Betern und Mitarbeitern, aus Spendern und lokalen Helfern Großes leisten und eine Generation für Jesus gewinnen können.

Nina Strehl, Kernteam CAMISSIO

Halbzeit bei CAMP2O 2019

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Von Salzstangen, der Power von Gebet und Currywurst-Wundern

Unsere beiden Teams waren bereits in Saarbrücken, Hannover, Dissen, Braunschweig, Velbert, Eiserfeld, Firrel und Eimeldingen zu Gast.

Falls ein Kind „Oma, Jäger, Bär“ – eine Abwandlung von „Stein, Schere, Papier“ spielen will, dann war es mit ziemlicher Sicherheit eines der vielen begeisterten Kids, die eine vollgepackte Sommerferienwoche mit einem mitreisenden Bühnenprogramm, Tänzen und Spielen, dem Evangelium von Jesus Christus, riesigen XXL-Hüpfburgen und jeder Menge Spaß erlebt haben. Jeden Tag haben die Kids Abenteuer mit „Cam“ und „Missi“ erlebt, die in einem Theaterstück nach Gott suchten. Wasserrutsche, Wasserspiele, Wassermelone und Wassereis sorgten bei warmen Temperaturen für willkommene Abkühlung.

In den Zentralveranstaltungen gibt es verschiedene Disziplinen, wo ein Kind gegen einen Mitarbeiter antreten kann. Wer kann mit möglichst vielen Marshmallows im Mund noch „CAMP2GO“ sagen? Wer schafft mehr Liegestütze oder kann eine Wasserflasche mit ausgestrecktem Arm halten? Erwähnte ein Mitarbeiter beabsichtigt oder aus Versehen das Wort „CAMISSIO“, tanzten alle Kinder den CAMISSIO-Schlachtruf und sobald ein Mitarbeiter „Awe“ rief, war es wieder mucksmäuschenstill (geheimer Erziehungstipp für alle Eltern). Wertschätzung als Lifestyle wurde eingeübt: Nach einem evangelistischen Input bekamen die Kids die Tagesaufgabe sich gegenseitig zu ermutigen und Komplimente zu machen. Geduld, Mut, 110%, helfen und ermutigen – diese fünf Werte wurden immer wieder spielerisch während den Action-Zeiten erklärt und gelebt.

Unser Team durfte Gott wirklich bei der Arbeit erleben. Einige Highlights wollen wir mit euch teilen:

  • In Dissen durfte das Team abends einem Drogenabhängigen und Obdachlosen jungen Mann das Evangelium bringen und für ihn beten.
  • Ein Mädchen hatte Angst auf der Wasserrutsche, aber nachdem sie ein Gebet gesprochen hatte, ist sie mutiger geworden und ist schließlich mit sehr viel Freude gerutscht.
  • Während den Actionzeiten haben die Kids von sich aus immer wieder überlegt, was sie aus der Situation für ihr Glaubensleben lernen können. Hatte ein Kind eine Verletzung haben andere Kinder ihm die Hände aufgelegt und für es gebetet.
  • Mittwochs bekommen die Kids erzählt, warum und wie sie Kinder Gottes werden können. Eines der Kinder in Velbert, das das Angebot mit einem Gebet angenommen hatte, betete, dass es den nächsten Mittag im Camp Currywurst geben soll. Und: Es gab Currywurst einen Tag später!
  • Bei der Snack-Zeit gibt es Salzstangen. Kind 1: „Ich weiß alles über Salzstangen.“ Kind 2: „Ah ja? Wer hat die Salzstangen erfunden?“ Kind 2: „Das war in der Bibel. Als sich Lots Frau umgedreht hat und zur Salzstange wurde.“ (siehe 1. Mose 19,26)

 

Nächste Woche starten die Camps in Aalen und Bad Laasphe. Danach geht es nochmal für ein Heimspiel nach Siegen-Geisweid und dann weiter nach Hückeswagen, Augsburg, Weingarten und Lörrach.

Josua 6-7: „Diese Steine sollen als Denkmal dienen. Später werden eure Kinder einmal fragen: Was bedeuten euch diese Steine? Dann könnt ihr ihnen antworten: Sie erinnern uns daran, dass der Jordan sich teilte, als ihn die Bundeslade des Herrn durchquerte. Diese Steine sollen eine ewige Gedenkstätte für das Volk Israel sein.«

Auch in den kommenden Camps wollen wir „Steine der Erinnerung“ sammeln und sind gespannt zu sehen, wie Gott Kinderherzen berührt und begeistert.

Sunday for future – Deutsche Zeltmission möchte Gesellschaft positiv verändern

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Geisweid. Am Sonntag, 23. Juni ließen sich rund 250 Personen bei bestem Sonnenschein zum dzm-Sommerfest auf das Gelände des Dorint-Hotels in Geisweid einladen. Das Sommerfest war gleichzeitig auch der Abschluss eines Schulungswochenendes ehrenamtlicher CAMISSIO-Mitarbeiter für Kinder-Camps.

Auf der Open-Air-Festveranstaltung konnten die Mitarbeiter ihr Knowhow direkt anwenden. Viele Kinder und ihre Familien ließen sich zum Sommerfest einladen. Die Kids tobten sich auf einem riesigen Hindernisparcours, einem Kletterturm und mit kreativen Mannschaftsspielen so richtig aus.

Bratwurst, Steak, Veggie Burger, Süß duftendes Popcorn, Eis und Kuchen stärkte die kleinen als auch großen Besucher.

Mit seiner Kurzpredigt stimmte Siegmar Borchert, dzm-Evangelist, das dzm-Team und Gäste auf den bevorstehenden Missionssommer ein. „Gott hat in uns ein Feuer der Retterliebe entzündet, damit wir andere anstecken.“ – Borchert erinnerte daran, dass wir dieses innere Feuer der Begeisterung für Jesus mit der Sprache der Liebe weitergeben müssen. Dies geschehe zum Beispiel bei dem Kinderferienprogramm „CAMP2GO“, die dieses Jahr 16 Einsätze in ganz Deutschland haben oder bei „MyWay“, dem evangelistischen Programm für Erwachsene. Musikalisch modern wurde die Feier von einer christlichen Jugendband aus dem mittelfränkischen Uffenheim umrahmt.

Geschäftsführer Tobias Lang erinnerte an die Geschichte des Schweizer Geschäftsmannes Henry Dunant im 19. Jahrhundert. Inspiriert durch seinen Glauben und das Engagement seiner Eltern erschütterte ihn das Schicksal tausender verwundet zurückgelassener Soldaten auf einem Schlachtfeld so sehr, dass er sich um sie kümmerte und Hilfe organisierte. Dieses Erlebnis führte zur Gründung des späteren Roten Kreuzes. Vielleicht befindet sich unter den CAMP2GO-Kindern in diesem Sommer der nächste Henry Dunant oder die nächste Mutter Theresa. Lang ermutigt die Besucher, ihre Zeit, Gebete und finanziellen Möglichkeiten in diese Generation von Kindern zu investieren und somit die Zukunft der Gesellschaft positiv zu verändern.

Der erste Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Rüdiger Müller segnete die Mitarbeiter für die bevorstehenden Einsätze. Mit einem fetzigen Camp-Song des CAMISSIO-Teams endete der offizielle Programmteil. Interessierte Besucher hatten danach noch die Möglichkeit in der dzm-Geschäftsstelle bei einem Sektempfang weitere Informationen rund um das letzte Missionsjahr und aktuelle Projekte zu bekommen. Insgesamt ziehen die Verantwortlichen der dzm ein positives Fazit. „Das optimale Wetter war ein großes Geschenk. Unser komplettes Team ist jetzt richtig schön groggy, aber auch glücklich und gesegnet“, so dzm-Geschäftsführer Tobias Lang.

Sontheimer did it „MyWay“

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Es duftet verlockend, liebevoll dekorierte Tische und gemütliche Polstergarnituren laden zum Verweilen ein. Das freundliche Serviceteam – alles Ehrenamtliche – nimmt die Bestellungen der Gäste auf. Kurz darauf werden aus der Profiküche feine Speisen und Getränke serviert. Als Dessert darf ein leckerer Eisbecher den Abend – und so manches Bäuchlein – abrunden. So sieht ein gelungener Feierabend aus! Und genau das wollen wir unseren Gästen bieten, wenn wir mit unserem „MyWay“-Programm in Gemeinden zu Gast sind. Im schwäbischen Sontheim an der Brenz erlebten wir unseren ersten „MyWay“-Einsatz.

Mit liebevoller Fantasie wurde dort aus einem eher nüchternen Saal ein regelrechtes Wohn-Esszimmer gezaubert. „Hier bringt man gerne jemanden mit, weiter so!“ und: „Ich habe mich wohl gefühlt, wie zu Hause auf der Couch“, so zwei Teilnehmerstimmen. Besonders erfreulich ist, dass wir an jedem Abend über neue Gäste und unbekannte Gesichter staunen konnten. Die engagierten Gemeindeleute hatten ihre Nachbarn und Arbeitskollegen nicht nur eingeladen, sondern direkt mitgebracht. An manchen Abenden reichten die 120 Plätze gerade aus und im Laufe der Woche wurden über 500 Portionen Essen zubereitet. Aufmerksam folgten die Besucher den Vorträgen, beteiligten sich intensiv an den Aktionen und Reaktionsmöglichkeiten. Es beeindruckt immer wieder, wenn unsere Gäste symbolisch ihre Lasten an der „Klagemauer“ ablegen oder ihre Schuld mit großen Nägeln zeichenhaft an das Holzkreuz nageln. Tiefergehende Gespräche durften wir nicht nur an den Abenden, sondern auch tagsüber führen. Menschen wurden von Jesus ermutigt, Veränderungen in ihrem Leben zuzulassen und so Heilung zu erfahren. Ein wunderbarer Lohn für unseren Einsatz.

Frühlingsfrühstück mit königlichem Besuch

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Auf den Weg nach Ostern haben sich letzten Montag 65 Besucher des dzm-Frühlingsfrühstücks begeben. Für Proviant auf dem Weg sorgte der reichlich gedeckte Frühlingsfrühstück-Buffettisch des Teams vom Blaukreuzheim in Burbach-Holzhausen.

Nach der Stärkung informierte Miriam Heinz die Besucher über aktuelle Entwicklungen im Werk: Zelteinsätze sind weiter rückläufig, dafür wird das Erwachsenen Format „MyWay“ und das Kinderferienprogramm „CAMP2GO“ sehr gut angenommen. So gut angenommen, dass wir aktive Hilfe brauchen:

# Gebet, damit Menschen in unseren Einsätzen Jesus Christus kennenlernen

# LKW-Fahrer, um den CAMP2GO-Abenteuerpark diesen Sommer von A nach B zu transportieren
(Infos: muenker@dzm.de)

# finanzielle Mittel für ein zweites Equipment, da wir dieses Jahr mit zwei Teams parallel unterwegs sind
Hier kannst du etwas spenden: bildungsspender.de

# Weisheit. Für 2020 haben schon 52 Gemeinden und Schulen Interesse an einem CAMP2GO gezeigt – das ist aktuell mehr, als wir personell ermöglichen können

Konzertzitherspieler Eckhard Lauer sorgte mit Volksliedern und geistlichen Liedern für Heimatklänge mit feinem Saitenspiel auf seiner Zither.
Um die grauen Zellen zu fordern, hat unser Hamburger dzm-Evangelist Siegmar Borchert die Besucher Sehenswürdigkeiten seiner Heimat erraten lassen.
Danach nahm er uns mit auf eine gedankliche Reise zu Ostern. Er erinnerte sich an Flanellbilder aus der Sonntagsschule, wo Jesus auf dem Esel reitet und das Volk Palmwedel schwingt. Welche Vorstellungen und Erwartungen hast du von Jesus? König Jesus möchte zu dir kommen! Ist deine Herzenstüre offen für ihn? Wissen deine Nachbarn, dass ein König bei ihnen einziehen will? Wer sagt den Menschen diese Frohe Botschaft heute? Diesem Auftrag geht die *dzm seit über 120 Jahren nach.

Nachruf zum Heimgang von Rolf Woyke

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Die Deutsche Zeltmission (*dzm) trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Pfarrer Rolf Woyke, der in der Nacht zum Donnerstag, 14.03.2019 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Rolf Woyke war der *dzm bis zuletzt als Mitglied sehr verbunden. Von 1987 bis 2007 vertrat er als Vorsitzender den Verein. 2016 verabschiedete er sich nach letzten Bibelstudientagen, die er zusammen mit dem früheren Geschäftsführer Franz Bokelmann leitete, aus dem aktiven Dienst des Werkes.

„Mit Rolf Woyke ist ein geschätzter Bruder und Weggefährte heimgegangen zu seinem Herrn,“ so der aktuelle Vorsitzende, Pfarrer Rüdiger Müller, der den Verstorbenen persönlich nicht zuletzt durch die gemeinsame Arbeit im Vorstand kannte: „Wenn ich an die vielen Begegnungen zurückdenke, fallen mir zwei Dinge ein: seine Demut und sein klares theologisches Profil. Für ihn war Mission das Herz der Kirche. Seine Bibelarbeiten waren Ermutigung.“

Das ganze Team der *dzm trauert mit der Familie und ist dankbar für die langjährige Verbundenheit in der Missionsarbeit.

Siegen, 15.03.2019

Große Ernte im Odenwald – 50 Menschen erfahren Vergebung

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Mit großer Dankbarkeit blickt Tobias Lang auf eine spannende und gesegnete Woche im Odenwald zurück. Die Evangelische Kirche hatte ihn und Bernhard Kohlmann eingeladen, ein Basislager in Waldbrunn zu veranstalten. Vom ersten Abend an waren fast alle Plätze im Bürgerhaus belegt. Aktive Kirchenmitglieder hatten erfolgreich Freunde und Familienangehörige eingeladen. Die meisten waren so begeistert, dass sie wiederkamen.
dzm-Evangelist Bernhard Kohlmann steckte die Menschen mit seiner Begeisterung für Jesus an. Immer wieder wurde deutlich, dass dieser Mann, der Tour-de-France-Pässe nachfährt und als Notfallseelsorger Menschen in schrecklichsten Situationen beisteht, mit großen Zweifeln zu kämpfen hat. Und dass es dann sein Glaube ist, der ihm die nötige Lebenskraft gibt und ihn antreibt. Am Mittwochabend führten sie noch lange nach der Veranstaltung intensive Gespräche und beteten für Besucher. Am Donnerstag baten 50 Menschen um Vergebung für die Schuld in ihrem Leben. Am letzten Abend mussten sogar Tische und Stühle hinzugestellt werden, denn der Raum platzte aus allen Nähten. Am Ende fuhren sehr beseelt zurück, weil sich bereits zeigte, dass die Gemeinde um den jungen Pfarrer Jonathan Richter engagiert weitermachen wird.

Wer ist eigentlich ErIch?

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Die Jugendgruppe des Christlichen Jugendbundes Bayern in Uffenheim hatte den Glaubensmut im Oktober unser Zelt für ihre Jugendwoche aufzustellen. Unter dem Motto „ErIch“, was so viel bedeutet wie ER (Jesus) und ich, gab es eine Woche voller Aktion und die Möglichkeit mehr über Jesus zu erfahren. Und die Kinder und Jugendlichen kamen in Scharen bei herrlichstem Spätsommerwetter! Bereits direkt nach Schulschluss stürmten die Grundschüler den Funpark mit Hüpfburg, „Bubble-Fußball“, Kistenstapeln und diversen Bastelangeboten.
Die Abende im Zelt wurden von ca. 80 bis über 100 Jugendlichen besucht, darunter immer auch einige Konfirmanden.
An einem Abend saßen im Zelt „nur“ 60-70 Teilnehmer, dafür hatten es sich auf dem Skaterplatz vor dem Zelt ca. 10-15 Teens und Jugendliche gemütlich gemacht. Was sie alles von der Predigt mitbekommen haben, weiß ich nicht. Aber sicher hat der eine oder die andere zugehört.
Die Verkündigung geschah auf vielfältige Weise. In der „Movietime“ lieferte ein Kinofilm den inhaltlichen Anstoß für meine Verkündigung zum Thema „Beziehungsweise“, am zweiten Abend gab es ein Anspiel. Ganz anders verlief der dritte Abend: Nach einem mitreißenden Tanz von Team iThemba aus Südafrika wurde in Kleingruppen der Bibeltext aus Johannes 4 (Die Frau am Jakobsbrunnen) gelesen. Nach einem Austausch über den Text konnte sich jede Gruppe eine Frage zu diesem Bibeltext überlegen. Diese Fragen durfte ich dann beantworten. Das war spannend und ziemlich herausfordernd, auf diese Weise konnte ich aber gut die Fragen der Jugendlichen und ihre Lebenswirklichkeit mit dem Evangelium in Verbindung bringen.
An jedem Abend konnten die Jugendlichen auf das Gehörte am Kreuz reagieren. Dinge, die einem das Leben schwer machen oder Schuld konnten auf einen Zettel geschrieben und mit einem Stein im Wasser vor dem Kreuz versenkt werden. Oder sie haben einen Zettel mit ihrem Namen am Kreuz angebracht, um zu verdeutlichen, dass sie ihr Leben mit Jesus fest machen wollen. Etliche Jugendliche haben an den Abenden diese Angebote genutzt. Am letzten Abend gab es einen Ruf zum Kreuz mit dem Angebot ein Übergabegebet zu sprechen. Fast 20 Jugendliche folgten der Einladung Jesu. Diesen Glaubensschritt hat die Zeltgemeinde anschließend mit einem fröhlichen Applaus gefeiert. Warum sollte nur im Himmel Freude herrschen, wenn ein Mensch umkehrt (Lk 15, 7)?!

Ihr Siegmar Borchert

Basislager in der Niederlausitz – Schwere Last ans Kreuz genagelt

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Klein, aber fein, so könnte man die rührige Kirchengemeinde in Klein Döbbern bezeichnen. Sie haben Großes von unserem Herrn erwartet und deshalb das Basislager im Bürgerhaus von Groß Oßnig aufgeschlagen. Der Raum wurde liebevoll dekoriert und jeden Abend erwartete uns und unsere Gäste ein üppiges Buffet.

Mit sehr viel Herzblut haben die Mitarbeiter Suchende angesprochen und eingeladen. Das ist ihnen gelungen. Unsere Hoffnung ist, dass Tobias Lang und ich helfen konnten, dass die Besucher sich der eigenen Vergangenheit stellen und mit dieser versöhnen. So manche schwerwiegende Last wurde – nach Jahrzehnten! – symbolisch am Kreuz abgelegt. In tiefen, ehrlichen Gesprächen konnten wir Mut machen, die nächsten Glaubensschritte – jetzt mit leichtem Gepäck – zu gehen und für den Gesprächspartner beten. Gott hat wirklich große Dinge an Einzelnen getan!

Ihr Siegmar Borchert

Halbzeit bei CAMISSIO – 450 Kinder mit dem Evangelium erreicht

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Unser CAMISSIO-Team ist nun schon die sechste Woche unterwegs. Im Gepäck befindet sich das Evangelium von Jesus Christus und jede Menge Spaß. Diese Woche machen sie in Weitefeld im Westerwald halt. 94 Kinder dürfen hören und erleben, dass Gott sie sehr gut gemacht hat und mit ihnen befreundet sein will. Wasser marsch: bei Temperaturen um die 30 Grad sind Wasserrutsche und Wasserspiele natürlich ein absolutes Highlight und eine willkommene Abkühlung. Morgen gibt es dazu noch lebendiges Wasser: der vierte Camptag ist immer der spannendste, weil wir den Kindern endlich von Jesus erzählen können. Marvin Kolbow erklärt morgen, warum Jesus gekommen ist und wie wir wieder mit Gott befreundet sein können. Freitag ist dann auch schon unser letzter Tag in Weitefeld, wo wir eine Party mit den Eltern, Geschwistern und Freunden feiern. Die Kinder lernen dann, dass Gottes Wort, Gebet und Gemeinschaft mit anderen Christen wichtig ist, um Gott besser kennenzulernen. Wir freuen uns schon auf die noch bevorstehenden Wochen in Geisweid, Aalen, Velbert, Augsburg und Roth.