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August 2019

Halbzeit bei CAMP2O 2019

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Von Salzstangen, der Power von Gebet und Currywurst-Wundern

Unsere beiden Teams waren bereits in Saarbrücken, Hannover, Dissen, Braunschweig, Velbert, Eiserfeld, Firrel und Eimeldingen zu Gast.

Falls ein Kind „Oma, Jäger, Bär“ – eine Abwandlung von „Stein, Schere, Papier“ spielen will, dann war es mit ziemlicher Sicherheit eines der vielen begeisterten Kids, die eine vollgepackte Sommerferienwoche mit einem mitreisenden Bühnenprogramm, Tänzen und Spielen, dem Evangelium von Jesus Christus, riesigen XXL-Hüpfburgen und jeder Menge Spaß erlebt haben. Jeden Tag haben die Kids Abenteuer mit „Cam“ und „Missi“ erlebt, die in einem Theaterstück nach Gott suchten. Wasserrutsche, Wasserspiele, Wassermelone und Wassereis sorgten bei warmen Temperaturen für willkommene Abkühlung.

In den Zentralveranstaltungen gibt es verschiedene Disziplinen, wo ein Kind gegen einen Mitarbeiter antreten kann. Wer kann mit möglichst vielen Marshmallows im Mund noch „CAMP2GO“ sagen? Wer schafft mehr Liegestütze oder kann eine Wasserflasche mit ausgestrecktem Arm halten? Erwähnte ein Mitarbeiter beabsichtigt oder aus Versehen das Wort „CAMISSIO“, tanzten alle Kinder den CAMISSIO-Schlachtruf und sobald ein Mitarbeiter „Awe“ rief, war es wieder mucksmäuschenstill (geheimer Erziehungstipp für alle Eltern). Wertschätzung als Lifestyle wurde eingeübt: Nach einem evangelistischen Input bekamen die Kids die Tagesaufgabe sich gegenseitig zu ermutigen und Komplimente zu machen. Geduld, Mut, 110%, helfen und ermutigen – diese fünf Werte wurden immer wieder spielerisch während den Action-Zeiten erklärt und gelebt.

Unser Team durfte Gott wirklich bei der Arbeit erleben. Einige Highlights wollen wir mit euch teilen:

  • In Dissen durfte das Team abends einem Drogenabhängigen und Obdachlosen jungen Mann das Evangelium bringen und für ihn beten.
  • Ein Mädchen hatte Angst auf der Wasserrutsche, aber nachdem sie ein Gebet gesprochen hatte, ist sie mutiger geworden und ist schließlich mit sehr viel Freude gerutscht.
  • Während den Actionzeiten haben die Kids von sich aus immer wieder überlegt, was sie aus der Situation für ihr Glaubensleben lernen können. Hatte ein Kind eine Verletzung haben andere Kinder ihm die Hände aufgelegt und für es gebetet.
  • Mittwochs bekommen die Kids erzählt, warum und wie sie Kinder Gottes werden können. Eines der Kinder in Velbert, das das Angebot mit einem Gebet angenommen hatte, betete, dass es den nächsten Mittag im Camp Currywurst geben soll. Und: Es gab Currywurst einen Tag später!
  • Bei der Snack-Zeit gibt es Salzstangen. Kind 1: „Ich weiß alles über Salzstangen.“ Kind 2: „Ah ja? Wer hat die Salzstangen erfunden?“ Kind 2: „Das war in der Bibel. Als sich Lots Frau umgedreht hat und zur Salzstange wurde.“ (siehe 1. Mose 19,26)

 

Nächste Woche starten die Camps in Aalen und Bad Laasphe. Danach geht es nochmal für ein Heimspiel nach Siegen-Geisweid und dann weiter nach Hückeswagen, Augsburg, Weingarten und Lörrach.

Josua 6-7: „Diese Steine sollen als Denkmal dienen. Später werden eure Kinder einmal fragen: Was bedeuten euch diese Steine? Dann könnt ihr ihnen antworten: Sie erinnern uns daran, dass der Jordan sich teilte, als ihn die Bundeslade des Herrn durchquerte. Diese Steine sollen eine ewige Gedenkstätte für das Volk Israel sein.«

Auch in den kommenden Camps wollen wir „Steine der Erinnerung“ sammeln und sind gespannt zu sehen, wie Gott Kinderherzen berührt und begeistert.