Die Jugendgruppe des Christlichen Jugendbundes Bayern in Uffenheim hatte den Glaubensmut im Oktober unser Zelt für ihre Jugendwoche aufzustellen. Unter dem Motto „ErIch“, was so viel bedeutet wie ER (Jesus) und ich, gab es eine Woche voller Aktion und die Möglichkeit mehr über Jesus zu erfahren. Und die Kinder und Jugendlichen kamen in Scharen bei herrlichstem Spätsommerwetter! Bereits direkt nach Schulschluss stürmten die Grundschüler den Funpark mit Hüpfburg, „Bubble-Fußball“, Kistenstapeln und diversen Bastelangeboten.
Die Abende im Zelt wurden von ca. 80 bis über 100 Jugendlichen besucht, darunter immer auch einige Konfirmanden.
An einem Abend saßen im Zelt „nur“ 60-70 Teilnehmer, dafür hatten es sich auf dem Skaterplatz vor dem Zelt ca. 10-15 Teens und Jugendliche gemütlich gemacht. Was sie alles von der Predigt mitbekommen haben, weiß ich nicht. Aber sicher hat der eine oder die andere zugehört.
Die Verkündigung geschah auf vielfältige Weise. In der „Movietime“ lieferte ein Kinofilm den inhaltlichen Anstoß für meine Verkündigung zum Thema „Beziehungsweise“, am zweiten Abend gab es ein Anspiel. Ganz anders verlief der dritte Abend: Nach einem mitreißenden Tanz von Team iThemba aus Südafrika wurde in Kleingruppen der Bibeltext aus Johannes 4 (Die Frau am Jakobsbrunnen) gelesen. Nach einem Austausch über den Text konnte sich jede Gruppe eine Frage zu diesem Bibeltext überlegen. Diese Fragen durfte ich dann beantworten. Das war spannend und ziemlich herausfordernd, auf diese Weise konnte ich aber gut die Fragen der Jugendlichen und ihre Lebenswirklichkeit mit dem Evangelium in Verbindung bringen.
An jedem Abend konnten die Jugendlichen auf das Gehörte am Kreuz reagieren. Dinge, die einem das Leben schwer machen oder Schuld konnten auf einen Zettel geschrieben und mit einem Stein im Wasser vor dem Kreuz versenkt werden. Oder sie haben einen Zettel mit ihrem Namen am Kreuz angebracht, um zu verdeutlichen, dass sie ihr Leben mit Jesus fest machen wollen. Etliche Jugendliche haben an den Abenden diese Angebote genutzt. Am letzten Abend gab es einen Ruf zum Kreuz mit dem Angebot ein Übergabegebet zu sprechen. Fast 20 Jugendliche folgten der Einladung Jesu. Diesen Glaubensschritt hat die Zeltgemeinde anschließend mit einem fröhlichen Applaus gefeiert. Warum sollte nur im Himmel Freude herrschen, wenn ein Mensch umkehrt (Lk 15, 7)?!

Ihr Siegmar Borchert

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