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Oktober 2018

Große Ernte im Odenwald – 50 Menschen erfahren Vergebung

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Mit großer Dankbarkeit blickt Tobias Lang auf eine spannende und gesegnete Woche im Odenwald zurück. Die Evangelische Kirche hatte ihn und Bernhard Kohlmann eingeladen, ein Basislager in Waldbrunn zu veranstalten. Vom ersten Abend an waren fast alle Plätze im Bürgerhaus belegt. Aktive Kirchenmitglieder hatten erfolgreich Freunde und Familienangehörige eingeladen. Die meisten waren so begeistert, dass sie wiederkamen.
dzm-Evangelist Bernhard Kohlmann steckte die Menschen mit seiner Begeisterung für Jesus an. Immer wieder wurde deutlich, dass dieser Mann, der Tour-de-France-Pässe nachfährt und als Notfallseelsorger Menschen in schrecklichsten Situationen beisteht, mit großen Zweifeln zu kämpfen hat. Und dass es dann sein Glaube ist, der ihm die nötige Lebenskraft gibt und ihn antreibt. Am Mittwochabend führten sie noch lange nach der Veranstaltung intensive Gespräche und beteten für Besucher. Am Donnerstag baten 50 Menschen um Vergebung für die Schuld in ihrem Leben. Am letzten Abend mussten sogar Tische und Stühle hinzugestellt werden, denn der Raum platzte aus allen Nähten. Am Ende fuhren sehr beseelt zurück, weil sich bereits zeigte, dass die Gemeinde um den jungen Pfarrer Jonathan Richter engagiert weitermachen wird.

Wer ist eigentlich ErIch?

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Die Jugendgruppe des Christlichen Jugendbundes Bayern in Uffenheim hatte den Glaubensmut im Oktober unser Zelt für ihre Jugendwoche aufzustellen. Unter dem Motto „ErIch“, was so viel bedeutet wie ER (Jesus) und ich, gab es eine Woche voller Aktion und die Möglichkeit mehr über Jesus zu erfahren. Und die Kinder und Jugendlichen kamen in Scharen bei herrlichstem Spätsommerwetter! Bereits direkt nach Schulschluss stürmten die Grundschüler den Funpark mit Hüpfburg, „Bubble-Fußball“, Kistenstapeln und diversen Bastelangeboten.
Die Abende im Zelt wurden von ca. 80 bis über 100 Jugendlichen besucht, darunter immer auch einige Konfirmanden.
An einem Abend saßen im Zelt „nur“ 60-70 Teilnehmer, dafür hatten es sich auf dem Skaterplatz vor dem Zelt ca. 10-15 Teens und Jugendliche gemütlich gemacht. Was sie alles von der Predigt mitbekommen haben, weiß ich nicht. Aber sicher hat der eine oder die andere zugehört.
Die Verkündigung geschah auf vielfältige Weise. In der „Movietime“ lieferte ein Kinofilm den inhaltlichen Anstoß für meine Verkündigung zum Thema „Beziehungsweise“, am zweiten Abend gab es ein Anspiel. Ganz anders verlief der dritte Abend: Nach einem mitreißenden Tanz von Team iThemba aus Südafrika wurde in Kleingruppen der Bibeltext aus Johannes 4 (Die Frau am Jakobsbrunnen) gelesen. Nach einem Austausch über den Text konnte sich jede Gruppe eine Frage zu diesem Bibeltext überlegen. Diese Fragen durfte ich dann beantworten. Das war spannend und ziemlich herausfordernd, auf diese Weise konnte ich aber gut die Fragen der Jugendlichen und ihre Lebenswirklichkeit mit dem Evangelium in Verbindung bringen.
An jedem Abend konnten die Jugendlichen auf das Gehörte am Kreuz reagieren. Dinge, die einem das Leben schwer machen oder Schuld konnten auf einen Zettel geschrieben und mit einem Stein im Wasser vor dem Kreuz versenkt werden. Oder sie haben einen Zettel mit ihrem Namen am Kreuz angebracht, um zu verdeutlichen, dass sie ihr Leben mit Jesus fest machen wollen. Etliche Jugendliche haben an den Abenden diese Angebote genutzt. Am letzten Abend gab es einen Ruf zum Kreuz mit dem Angebot ein Übergabegebet zu sprechen. Fast 20 Jugendliche folgten der Einladung Jesu. Diesen Glaubensschritt hat die Zeltgemeinde anschließend mit einem fröhlichen Applaus gefeiert. Warum sollte nur im Himmel Freude herrschen, wenn ein Mensch umkehrt (Lk 15, 7)?!

Ihr Siegmar Borchert

Basislager in der Niederlausitz – Schwere Last ans Kreuz genagelt

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Klein, aber fein, so könnte man die rührige Kirchengemeinde in Klein Döbbern bezeichnen. Sie haben Großes von unserem Herrn erwartet und deshalb das Basislager im Bürgerhaus von Groß Oßnig aufgeschlagen. Der Raum wurde liebevoll dekoriert und jeden Abend erwartete uns und unsere Gäste ein üppiges Buffet.

Mit sehr viel Herzblut haben die Mitarbeiter Suchende angesprochen und eingeladen. Das ist ihnen gelungen. Unsere Hoffnung ist, dass Tobias Lang und ich helfen konnten, dass die Besucher sich der eigenen Vergangenheit stellen und mit dieser versöhnen. So manche schwerwiegende Last wurde – nach Jahrzehnten! – symbolisch am Kreuz abgelegt. In tiefen, ehrlichen Gesprächen konnten wir Mut machen, die nächsten Glaubensschritte – jetzt mit leichtem Gepäck – zu gehen und für den Gesprächspartner beten. Gott hat wirklich große Dinge an Einzelnen getan!

Ihr Siegmar Borchert